Psychomachia (griech.; Seelenkampf) ist der Titel eines der bedeutendsten Werke frühchristlicher Epik, verfasst um 400 vom Dichter Prudentius. Darin beschreibt er allegorisch den Kampf zwischen personifizierten Tugenden und Lastern. Die sieben Tugenden in Frauengestalt besiegen und vernichten die ihnen entgegengesetzten Laster (ebenfalls Frauen) der Reihe nach und auf teilweise äusserst brutale Weise.
Die mittelalterlichen Manuskripte der Psychomachia wurden oft reichhaltig illustriert. Das Werk übte erheblichen Einfluss aus auf die allegorische Kunst in Dichtung, Malerei und Skulptur.